Beruf - Kompetenz - Qualität - Leben

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Unsere Grundsätze und Leitlinien: Fördern und Fordern im Kontext


Wechselnde Bildungsanforderungen, hoher Ausländeranteil, zunehmend Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund und dadurch bedingte Sprachschwierigkeiten, Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten auf der einen Seite und höchst unterschiedlichen praktischen sowie theoretischen Begabungen auf der anderen Seite, schulmüde Jugendliche und Jugendliche ohne oder falsche Berufsperspektive, von Arbeitslosigkeit bedroht und von daher mit einem hohen Frustrationspotenzial ausgestattet, Jugendliche mit unrealistischen Berufswünschen, die sich in Traumberufen widerspiegeln, schulformbedingte Leistungsunterschiede, die sich aus den spezifischen Bildungsgängen eines Berufskollegs herleiten lassen, woraus sich zwangsläufig heterogene Lerngruppen ergeben: Klar, dass da „klassische“ Unterrichtskonzepte nicht mehr so wirksam sein können, wie es wünschenswert und notwendig wäre.

Als „Dienstleister in der Region“  haben wir uns dieser Herausforderung gestellt:

„Ziel der Bildungsarbeit unserer Schule ist die bestmögliche Förderung aller Schülerinnen und Schüler. Fordern und Fördern stehen dabei in der Bildungsarbeit nebeneinander. Auf allen Ebenen wollen wir durch unterrichtliche und außerunterrichtliche Angebote für alle am Schulleben beteiligten Personen Erfahrungs- und Entwicklungsmöglichkeiten schaffen.“

Das GKB ist Träger des
Gütesiegels Individuelle Förderung

 

Die nachhaltige Entwicklung von Unterrichtsqualität ist damit für uns zwangsläufig auf Individualisierung ausgerichtet. Motto: Keiner geht verloren. Daraus folgt: Lehrerinnen und Lehrer müssen die Verantwortung für das Lernen bei den Lernenden lassen; Lernende müssen diese Verantwortlichkeit erkennen und annehmen. Die Lehrenden sind nicht mehr Wissensvermittler, sondern Lernbegleiter und Coach. Kurz: Ihr Wirken ist auf die Entwicklung der Persönlichkeit einer jeden Schülerin und eines jeden Schülers ausgerichtet. Diese Zugänge müssen sich die Lehrenden, die in der Regel anders sozialisiert und ausgebildet wurden, erst einmal neu erschließen und die Schülerinnen und Schüler müssen dieses Lernverständnis verstehen bzw. neu lernen und einüben.

Für den Lehrenden bedeutet dieses: vielfältige Möglichkeiten für eigenverantwortliches Lernen eröffnen, offenes und selbstorganisiertes Lernen ermöglichen, unterschiedliche Wege und Fehler zulassen, Schüleraktivitäten fördern und Verantwortlichkeiten einfordern, Schülerinnen und Schüler in Planungen einbinden und vollständige Handlungskonzepte realisieren und sichtbar machen.

Das Georg Kerschensteiner Berufskolleg Troisdorf ist in diesem Sinne unterschiedliche Wege gegangen, wobei die Wege weder abschließend noch unvernetzt zu sehen sind.

 

Hier einige Beispiele:

  • Obligatorische Einstufungstests zur Bestimmung des Lernstandes
    in Deutsch, Englisch, Mathematik und Politik
  • Regelmäßige Förderkonferenzen und diagnostischen Gesprächen
  • Periodische Verfahren zur Selbst- und Fremdeinschätzung
  • Dokumentation der Ergebnisse in Förderpläne und in die Lernbiografien
  • Durch „Selbst organisiertes Lernen SOL“ können SchülerInnen interessegeleitete Arbeitsschwerpunkte bilden, z.B. durch ein differenziertes Textangebot im Fach Englisch
  • Permanente Differenzierung durch die Nutzung von Laboranteilen in den Bildungsgängen.
  • Einbezug auch von außerschulischen Fördermaßnahmen z.B. Outdoor-Trainings,
    Selbstbehauptungskurse für Mädchen, Hochseilgarten etc. zu festgelegten Zeitpunkten geplant und umgesetzt

  • Bewerbungstrainings
  • Intensive Nutzung des Berufsorientierungsraum
  • Ausgewiesene Förderstunden in allen Bildungsgängen
  • Vorstrukturierte SOL-Materialien z.B. im Fach Englisch
  • Einüben von SOL in offenen Lernzentren OLZ
  • Übertragung einer hohen Selbstverantwortlichkeit
  • Auswertung der erarbeitete Portfolios im Hinblick auf die Lernentwicklung
  • Obligatorische Dokumentation der Lernfortschritte
  • Übergreifendes Beratungs- und Informationssystem

  • Permanente Lernstandfeststellungen
  • Regelmäßige Verständigungsprozesse mit den Bildungspartnern
  • Sozialarbeit, mit permanenten Schülersprechstunden
  • Ausbilderarbeitskreise und Praxisanleitertreffen
  • Studienorientierung
  • Aufbau eines Übergangsmanagements in der Bildungsregion
  • Spezifische Unterstützungen und ausbildungsbegleitende Hilfen abH
  • Abstimmung mit den unterschiedlichsten Kooperationspartner
  • Regelmäßige Evaluationen
  • Analyse und Überprüfung der Wirksamkeit der jeweiligen Fördermaßnahmen

 

 

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