

Internationale Zusammenarbeit – Erasmus+
EU-Arbeit am GKB
Das Georg‑Kerschensteiner‑Berufskolleg Troisdorf fördert seit vielen Jahren internationale Mobilität und Europakompetenz.
Unsere EU‑Arbeit umfasst Mobilitäten für Schüler/-innen und Lehrkräfte, Austauschprojekte, Schulpartnerschaften sowie geförderte Praktika im Rahmen von Erasmus+.
Unsere Ziele sind, den europäischen Gedanken erfahrbar zu machen, fachliche, sprachliche und interkulturelle Kompetenzen zu stärken und die Anschlussfähigkeit unserer Schüler/-innen auf dem europäischen Arbeitsmarkt zu erhöhen.
Historie der EU-Arbeit am GKB
Seit Mitte der 2000er Jahre bietet das GKB europäische Mobilitäten an, erste Erasmus+ Praktika starteten 2006. Seitdem haben hunderte Schüler/-innen und Lehrkräfte an Partnerschaften, Austauschen und Praxisaufenthalten in vielen Ländern teilgenommen.
Unsere EU‑Arbeit ist schrittweise gewachsen – von einzelnen Projekten zu einem festen Bestandteil der Schulprofilbildung.
Verständnis der EU-Arbeit am GKB
Unsere EU‑Arbeit geht weit über reine Auslandsaufenthalte hinaus: Sie fördert nachhaltige Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen in ganz Europa, verankert Mobilitäten systematisch in den Lehrplänen und sichert durch sorgfältige Vor‑ und Nachbereitung sowie die Anerkennung von Lernergebnissen einen echten pädagogischen Mehrwert.
Mobilität verstehen wir als tiefere Bildungsaufgabe, die berufliche, sprachliche und soziale Kompetenzen stärkt und entscheidend dazu beiträgt, bei unseren Schüler/-innen und Lehrkräften gleichermaßen ein gemeinsames Bewusstsein für die Werte eines vereinten und friedlichen Europas zu entwickeln.
Verständnis der EU-Arbeit am GKB
Das GKB ist akkreditiert für Erasmus+‑Mobilitäten und arbeitet eng mit der zuständigen Nationalagentur NABIBB zusammen. Die Akkreditierung sichert Qualität, Förderfähigkeit und Kontinuität der Mobilitätsangebote.
Ansprechpartnerinnen für Informationen zu Voraussetzungen, Auswahlkriterien und organisatorischen Abläufen (Versicherung, Förderung, Lernvereinbarungen) sind unsere zwei EU‑Koordinatorinnen.
Erasmus+ Praktikum
Einzelmobilitäten
Einzelmobilitäten in Form von Praktika im Rahmen des Erasmus+-Programms bieten Auszubildenden und Lernenden in der beruflichen Bildung die Möglichkeit, internationale Erfahrungen zu sammeln und ihre beruflichen sowie sprachlichen Kompetenzen zu erweitern.
Diese Praktika fördern nicht nur die fachliche Qualifikation, sondern auch interkulturelle Kompetenzen und die persönliche Entwicklung der Teilnehmenden.
Sie sind ein wichtiger Schritt zur Internationalisierung der Berufsbildung und zur Vorbereitung auf den europäischen Arbeitsmarkt.
Spanien, Malta, Finnland, Niederlande und Irland gehören zu den häufig angestrebten Zielländern unserer Lernenden. Hier verfügt unsere Schule auch über ein stabiles Netzwerk von Kooperationspartnern.
Erasmus+ Projekte
Gruppenmobilitäten umfassen eine Vielzahl von Aktivitäten für Schüler/-innen und Schulpersonal, denen gemeinsam ist, dass sie Inklusion und Vielfalt, ökologische Nachhaltigkeit, digitale Bildung sowie bürgerschaftliches Engagement und Teilhabe fördern und dadurch zur Internationalisierung und Weiterentwicklung von Schulen beitragen sollen.
Durch die Mobilitäten sollen die europäische Dimension des Lehrens und Lernens gestärkt, die Lehr- und Lernqualität in der Schulbildung gesteigert und die Entstehung eines gemeinsamen europäischen Bildungsraums gefördert werden.
Im Rahmen unseres ersten Lehrkräftemobilitäts-Projekts nahmen sechs Lehrkräfte der Schule an Fortbildungen in Frankreich, England und Irland teil.
Schwerpunkte waren das Kennen Lernen und die Anwendung der Methode C.L.I.L. (Content and Language Integrated Learning) sowie die fachliche und sprachliche Qualifizierung für die Mitwirkung an weiteren EU-Projekten.
Ergebnisse dieser Mobilitäten waren beispielsweise die Entwicklung zweisprachiger Materialien für den fachpraktischen Unterricht in den ein- und zweijährigen Berufsfachschulen Technik oder die Teilnahme am EU-Projekt “VET 4.0” (Vocational Education and Training in the Working World 4.0”) der Bezirksregierung Köln.
Teilnahme am EU-Projekt VET 4.0 (Vocational Education and Training in the Working World 4.0) der Bezirksregierung Köln (2016-2018) zur Veränderung und Entwicklung der Berufsbildung durch neue Basistechnologien und das Internet der Dinge.
Informationen zum Projekt:
https://euges-cologne-projects.eu/Projects-EU-GES/VET4-0
Unser zweites Lehrkräftemobilitäts-Projekt umfasste insgesamt 13 Mobilitäten an zehn europäische Institutionen – darunter auch zwei Partnerschulen – in Finnland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Malta und Portugal.
Hier standen sowohl das Schulentwicklungsziel der Qualifizierung von Lehrkräften für die Ausweitung der EU-Aktivitäten als auch die fachliche Qualifizierung von Lehrkräften für die Umsetzung bildungsgangspezifischer Konzepte im Fokus.
Ergebnisse dieses Projektes wurden nicht nur in den didaktischen Jahresplanungen beteiligter Bildungsgänge verankert, sondern auch in Modulen von Schulpartnerschaftsprojekten angewendet.
Teilnahme am EU-Projekt EQUITY (Equal Opportunities and Inclusion in Vocational Education and Training for Young Refugees and Migrants) der Bezirksregierung Köln (2020-2023) zur ganzheitlichen Integration von Geflüchteten und Migrant/-innen mit Partnerorganisationen aus Finnland, Frankreich, Italien und Spanien.
Informationen zum Projekt:
https://euges-cologne-projects.eu/Projects-EU-GES/EQUITY
KA2‑Schulpartnerschaften verbinden Schulen aus verschiedenen EU‑Ländern, um gute Praxis zu teilen, Curricula oder Lernbausteine zu entwickeln und langfristige Netzwerke aufzubauen.
Das GKB hat bereits mehrere solche Projekte koordiniert und Schüler‑ und Lehrkräftemobilitäten sowie gemeinsame Projekttreffen organisiert.
Ergebnis waren Unterrichtsreihen, Toolkits und Schulentwicklungsmaßnahmen zu Themen wie Diversität, digitalem Verhalten, Nachhaltigkeit und Resilienz.
Ein multilaterales Erasmus+‑Projekt mit Partnern aus Ungarn, Bulgarien und der Türkei.
Ziel war die Auseinandersetzung mit Vorurteilen und die Förderung einer positiven Haltung gegenüber Vielfalt.
Schüler/-innen wurden gestärkt (Empowerment) und erarbeiteten Methoden zur Förderung von Toleranz in Schule, Beruf und Gesellschaft.
Link zu > Diversity & Empowerment
Folgeprojekt mit Partnern aus Bulgarien und der Türkei.
Schwerpunkt war verantwortungsvolles Verhalten im Netz: Prävention von Cybermobbing, Aufklärung zum digitalen Fußabdruck, Erkennen von Fake News und Umgang mit Online‑Sucht.
Über 100 Jugendliche arbeiteten in vier Modulen an Aufklärungsmaßnahmen und digitalen Bildungsangeboten.
Link zu > Prejudice Conscience – Healthy and responsible online behaviour
Erasmus+ Schulpartnerschaft mit Schulen in Portugal und Spanien, fokussiert auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit.
In den drei Modulen Climate, Circular Economy und Biodiversity entwickelten Schülerinnen und Lehrkräfte Unterrichtsmaterialien, Kommunikationsprodukte und Schulentwicklungsmaßnahmen.
Das Projekt verband fachliche Bildung mit Gewaltfreier Kommunikation und praktischen Umweltaktionen und stärkte nachhaltiges Handeln in den Schulgemeinschaften.
Link zu > Healthy Planet

Ein 24‑monatiges Erasmus+ Projekt zur Stärkung von Resilienz, digitaler Kompetenz und inklusivem Unterricht.
Gemeinsam mit Partnern aus Polen und Frankreich und dem DKKV (Deutsches Komitee Katastrophenvorsorge) entwickeln wir KI‑gestützte Lernmaterialien, Serious Games und praxisnahe Fortbildungen, um Schüler/-innen und Lehrkräfte in Krisenzeiten handlungsfähig zu machen. Ergebnis sind nachhaltige Unterrichtstools, Netzwerke und frei nutzbare Materialien für Schulen.
Link folgt – Homepage ist im Aufbau
Links zu früheren und aktuellen Projekthomepages:
Prejudice Conscience – Healthy and responsible online behaviour
Netzwerke und Kooperationspartner
Die Nationale Agentur beim BIBB unterstützt berufliche Schulen und Ausbildungsbetriebe bei Erasmus+ und anderen EU‑Programmen. Sie berät zu Förderbedingungen, Akkreditierung, Qualitätsstandards und Antragsstellung.
Die Agentur bietet Informationsmaterial, Schulungen und Ansprechpartner/-innen für Projektplanung, Umsetzung und Abrechnung. Für das GKB ist sie wichtige Anlaufstelle bei Fragen zu Praktika, Förderzuschüssen und formalen Vorgaben.
Link zu > NA beim BIBB > Erasmus+ und mehr
Die EUGES (EU‑Geschäftsstelle/EU‑Referat) der Bezirksregierung Köln koordiniert EU‑Themen und -Förderungen auf regionaler Ebene. Sie berät Schulen, Kommunen und öffentliche Einrichtungen zu EU‑Projekten, Förderprogrammen (z.B. Erasmus+), Akkreditierungen und formalen Voraussetzungen.
Außerdem vermittelt sie Kontakte zu Förderstellen, unterstützt bei Antragstellung und Abrechnung und bietet Informationsveranstaltungen und Schulungen an. Für uns ist die EUGES eine wichtige Praxis‑ und Beratungsstelle für die Umsetzung und Qualitätssicherung von grenzüberschreitenden Projekten.
Die GEB (Gesellschaft für Europabildung Berlin) ist für uns ein erfahrener und unverzichtbarer Partner in der Europaarbeit.
In enger Zusammenarbeit unterstützt sie uns bei der Vermittlung praxisnaher Erasmus+ Praktikumsplätze in Kindertagesstätten und sozialen Einrichtungen und organisiert Unterkunft, Betreuung und wichtige Sicherheitsinformationen für die Teilnehmenden vor Ort.
Sie begleitet die pädagogische Vor‑ und Nachbereitung der Mobilitäten und stellt sicher, dass Lernvereinbarungen eingehalten und Praxiszeiten im Ausbildungsablauf anerkannt werden.
Dank ihrer standardisierten Qualitätsprozesse gewährleistet die GEB Sicherheit und Nachhaltigkeit der Auslandsaufenthalte.
Die enge Kooperation entlastet uns nicht nur organisatorisch, sondern eröffnet noch mehr Schülerinnen und Schülern die Chance, wertvolle internationale Erfahrungen sammeln zu können.
Link zu > Gesellschaft für Europabildung
Die IHK Köln unterstützt das GKB in Fragen der Berufsorientierung und der Anerkennung beruflicher Abschlüsse sowie bei der Vernetzung mit regionalen und internationalen Ausbildungsbetrieben.
Sie hilft bei der Vermittlung praxisnaher Mobilitäten und Partnerschaften, berät zu Ausbildungsinhalten und Arbeitsmarktanforderungen und erleichtert somit die berufliche Integration von Teilnehmenden an EU‑Projekten.
Seit Dezember 2019 arbeitet das GKB mit dem Weltverband Deutscher Auslandsschulen zusammen, um Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik berufliche Praktika an deutschen Auslandsschulen zu ermöglichen.
Durch diese Partnerschaft erhalten die Teilnehmenden Unterstützung bei der Vermittlung von Praktikumsplätzen, der pädagogischen Begleitung und der interkulturellen Vorbereitung.
Die Kooperation erweitert unsere Auslandsmöglichkeiten erheblich und ermöglicht durch die meist längeren Mobilitäten ein tieferes Eintauchen in Kultur und Lebensweise des Ziellandes, den nachhaltigen Erwerb beruflicher, sprachlicher und interkultureller Kompetenzen oder sogar die Entstehung neuer beruflicher Perspektiven.