Angehende Erzieher/-innen treffen Jonathan Leibovitz
Am Sonntag, den 20.09.2026, besuchten Studierende der Fachschule für Sozialpädagogik im Rahmen des Beethovenfestes ein wunderschönes klassisches Konzert auf dem Petersberg. Jonathan Leibovitz, Klarinettist aus Israel, spielte in Begleitung von Klavier und Violine ein vielseitiges Programm mit Werken der deutschen Romantik und Musik jüdischer Komponisten des 20. Jahrhunderts.
Am darauffolgenden Montag besuchte Jonathan Leibovitz uns mit seiner Klarinette im Unterricht. Wir konnten erleben, welche Kraft Musik für den Ausdruck von Emotionen hat. Auch hautnah zu erleben, wie virtuos jemand ein Instrument beherrscht, war faszinierend. Die angehenden Erziehungskräfte wurden dabei für musikpädagogische Impulse für die Berufspraxis sensibilisiert und darin bestärkt, Musik aktiv zu hören und bewusst wahrzunehmen.

Die Klasse nutzte außerdem das von Jonathan Leibovitz für das Beethovenfest erstellte Unterrichtsmaterial. Unter den Leitgedanken Verständigung, Austausch und Begegnung beschäftigt es sich mit dem Zusammenspiel von Wissen, persönlichen Erfahrungen und Emotionen. Eine besonders spannende Erkenntnis für die Studierenden war dabei, dass auch Gefühle von Wissen beeinflusst werden: Was wir über Musik, ihre Hintergründe und die Menschen dahinter erfahren, kann verändern, wie wir sie hören und empfinden.
So bot die Begegnung nicht nur musikalische Inspiration, sondern auch Anlass, über die eigene Wahrnehmung und Offenheit gegenüber anderen nachzudenken. Gerade vor dem Hintergrund aktueller politischer Spannungen war dies ein wertvoller Impuls für gegenseitiges Verständnis und ein friedliches Zusammenleben – und damit auch für die zukünftige pädagogische Arbeit der Studierenden. (A. Schwanke)