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Autor: Birgit Baumhof

Sozialassistent/-in OGS als praxisintegrierte Ausbildung am GKB

Der zweijährige Bildungsgang an der Berufsfachschule im Sozialwesen bereitet gezielt auf die Arbeit in der Offenen Ganztagsschule (OGS) vor.

Theorie am Berufskolleg und bezahlte Praxis in einer OGS-Einrichtung im Rhein-Sieg-Kreis sind dabei eng verzahnt.

Ziel der Ausbildung ist es, Sie zu befähigen, Fachkräfte in der OGS sowie Lehrkräfte und Eltern bei Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsaufgaben zu unterstützen. Nach erfolgreichem Abschluss können Sie als Sozialassistentin in OGS-Einrichtungen tätig werden. Die Ausbildung schließt mit der staatlichen Prüfung zum Abschluss „Sozialassistent/-in, Schwerpunkt Erziehung, Bildung und Betreuung für Grundschulkinder“ ab. Unter bestimmten Voraussetzungen ist zusätzlich der Erwerb der Fachoberschulreife (FOR) möglich.

Voraussetzung für die Aufnahme ist mindestens der Erste Schulabschluss (Hauptschulabschluss nach Klasse 9).

Vor der Aufnahme schließen Sie einen Praktikumsvertrag mit einer OGS-Einrichtung im Rhein-Sieg-Kreis und reichen u.a. einen Ausbildungsplan und ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis ein.

Der Unterricht findet montags bis donnerstags vormittags im Berufskolleg und nachmittags in der OGS, freitags ganztägig in der Schule statt.

Wenn Sie sich für den Bildungsgang interessieren, finden Sie weitere Informationen und Anmeldeunterlagen auf unserer Homepage oder direkt über das Sekretariat oder bzw. bei der Bildungsgangsleitung.

Bildcollage, die erwachsene Schüler und Roboter beim angewandten Lernen zeigt.

IT in Theorie und Praxis: HS 25 zu Gast an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Wir, die drei Klassen der Unterstufe der Zweijährigen höheren Berufsfachschule Gesundheit und Soziales des GKB haben die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin besucht – und wir waren überrascht, wie nah IT an unserem Alltag dran ist!

Wir durften einen Tag lang Studienluft schnuppern: Roboterlabor mit Human-Robot-Interaction, biometrische Masken zur Personenidentifikation, VR-Brillen testen, Serverräume anschauen und Vorlesungen hören (auch auf Englisch!) zu Datenschutz, Datensicherheit und wissenschaftlicher Programmierung.

Ehrlich: Am Anfang waren einige von uns skeptisch – Gesundheit & Soziales und IT, passt das? Dazu eine Hochschule ohne Klingeln und klare Schulstruktur fühlt sich erstmal ungewohnt an. Aber: Die Dozent/-innen waren alle super freundlich, locker und haben uns ihre Begeisterung für die IT spüren lassen. In kleinen Gruppen praktisch arbeiten (VR! Serverräume!), die eigenen Fragen stellen und individuellen Berufswege der Dozent/-innen in die IT hören – das hat richtig Mut gemacht.

Bildcollage, die erwachsene Schüler und Roboter beim angewandten Lernen zeigt.

Stark war auch, wie konzentriert die Studierenden und Mitarbeitenden an ihren Projekten weitergearbeitet haben – mitten im Flow, selbst als wir die Labore und Räume besucht haben. Das hat uns gezeigt, wie fokussiert und praxisnah hier gelernt und geforscht wird.

Und dann die Vorlesung auf Englisch. Wir haben mehr verstanden als gedacht – die Begeisterung des Dozenten hat mitgerissen. Alles, was wir anfassen und ausprobieren konnten, war direkt spannend. Biometrie beim „Sicherheitscheck am Flughafen“ – plötzlich total greifbar. Und ein echter Hörsaal? Wirkt doch gleich ganz anders als unser Klassenraum.

Unser Take-away: Mit der Klasse unterwegs sein, Lernen außerhalb des Klassenraums ist eine echte Bereicherung. Der Blick in den Berufsalltag und die Ausbildung an einer Fachhochschule war für uns spannend. Viele von uns sind motiviert, fürs Fachabi dranzubleiben und den eigenen Weg weiterzugehen.

IT ist nicht „nur Programmieren“ – sie verbindet Daten, Sicherheit, Menschen und echte Anwendung. Wir gehen mit vielen neuen Eindrücken, weniger Unsicherheit und mehr Lust, weiter reinzuschauen. Danke an den Fachbereich Informatik der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg für den tollen Tag, die offene Begleitung und an alle, die uns so herzlich empfangen haben!

Von Schüler/-innen der HS 25b und D.Henne


Wer mehr über den Besuch erfahren möchte, findet unter folgenden link einen Artikel über unseren Besuch auf der Seite der HBRS

https://www.h-brs.de/de/inf/news/georg-kerschensteiner-bk-zu-gast-im-fb-informatik-h-brs

Fortbildungstag im Berufspraktikum – Sexualität und sexualpädagogisches Arbeiten in sozialpädagogischen Einrichtungen statt

Am 18. Februar 2026 fand für die beiden Berufspraktikumsklassen SP23A und SP23B ein zentraler Fortbildungstag zum Thema Sexualität und sexualpädagogisches Handeln in sozialpädagogischen Einrichtungen statt. Diese Veranstaltung war Teil der jährlich angebotenen dreitägigen Fortbildungsreihe im Rahmen des Berufspraktikums.

Unter der fachkundigen Leitung von Kathrin Brönstrup und Jens Brörken vom Institut für Sexualpädagogik (ISP) setzten sich die angehenden Erzieher*innen intensiv mit dem Umgang von Sexualität im Kindesalter auseinander. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Frage, wie sich kindliche Sexualität von der Sexualität Erwachsener unterscheidet – ein wesentlicher Aspekt, um Kinder in ihren Bedürfnissen und Entwicklungsprozessen sensibel und respektvoll begleiten zu können.

Die Teilnehmenden erhielten vielfältige Impulse sowie praktische Handlungsvorschläge dafür, wie sexualpädagogische Themen in unterschiedlichen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern professionell und angemessen aufgegriffen werden können. Der gemeinsame Austausch ermöglichte es, Perspektiven zu erweitern und Handlungssicherheit für den pädagogischen Alltag zu gewinnen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für ihre engagierte Mitarbeit und freuen uns über die positiven Rückmeldungen der Berufspraktikant*innen!

Antje Schürg und Tim Börsting

Bildcollage aus 6 Bildern, die erwachsene Schüler und verschiedene Spiele zeigt.

Projektpräsentationen an der Fachschule für Sozialpädagogik

Am Freitag, den 16.01.2026, stellte die Klasse PiA24 der Fachschule für Sozialpädagogik im Loft ihre Projektarbeiten vor. Lehrkräfte sowie Studierende der praxisintegrierten Erzieher*innenausbildung erhielten dabei spannende Einblicke in zentrale sozialpädagogische Themen wie ästhetische Bildung, Prävention, Bewegungsbildung und Gruppenpädagogik.

Die Präsentationen überzeugten durch Praxisnähe und großes Engagement. Ergänzend zu den Vorträgen boten anschauliche Plakate und Ausstellungsstände Raum für Austausch, Fragen und vertiefende Gespräche – und machten deutlich, mit wieviel Motivation und Professionalität die angehenden Fachkräfte ihre Arbeit gestalten.

R. Hastenrath

Collage aus 3 Bildern, die 3 Gruppen von Schüler/-innen beim Volleyballturnir zeigen

Volleyballturnier der Internationalen Förderklassen

Kurz vor den Winterferien haben wir gemeinsam ein spannendes Volleyballturnier der Internationalen Förderklassen (IFK) erlebt. Alle fünf Klassen waren dabei und lieferten sich in Hin- und Rückspielen viele mitreißende und faire Begegnungen.

Man spürte den Teamgeist, den Ehrgeiz und vor allem den Spaß auf und neben dem Spielfeld. Dies war für alle Beteiligten ein rundum gelungener sportlicher Ausklang des Jahres 2025.

Besonders freuen durfte sich die IFK25C, die sich klar durchsetzen konnte und ihren Sieg mit einem Pokal und einer Urkunde feierte.

Wir blicken stolz auf dieses Turnier zurück und freuen uns schon jetzt auf das nächste Sportspielfest der IFK!

Collage von vier verschiedenen erwachsenen Schüler/-innen Gruppen

Studierende der Fachschule Technik erleben Kernphysik an der Uni Köln hautnah

Praxisnahe Einblicke in moderne Forschung: Die Oberstufe der Fachschule Technik des Georg Kerschensteiner Berufskollegs zu Besuch im Bereich Kernphysik der Universität zu Köln.

 Am 17.12.2025 besuchte die Oberstufe der Fachschule Technik (Bildungsgänge MT24 / KMT24) des Georg Kerschensteiner Berufskollegs im Rahmen einer Exkursion den Bereich Kernphysik der Universität zu Köln. Ziel der Veranstaltung war es, den angehenden Technikerinnen und Technikern konkrete Einblicke in aktuelle naturwissenschaftliche Forschung zu ermöglichen und die bestehende Kooperation zwischen Berufskolleg und Universität weiter zu vertiefen.

Nach einer Einführung durch Herrn Professor Dr. Andreas Zilges erhielten die Schülerinnen und Schüler in einer rund eineinhalbstündigen Führung durch Doktorandinnen und Doktoranden einen Überblick über die Labore, Werkstätten sowie die beiden Elektronenbeschleuniger und die dazugehörigen Versuchsaufbauten.

Dabei wurden nicht nur technische Funktionsweisen erläutert, sondern auch die jeweiligen Forschungsfragen und -anwendungen vorgestellt, sodass die Gruppe aktuelle Projekte der Kernphysik aus erster Hand kennenlernen konnte.

Collage von vier verschiedenen erwachsenen Schüler/-innen Gruppen

Im Anschluss nahm die Lerngruppe an einer Physikvorlesung von Professor Dr. Zilges teil, in deren Rahmen drei Doktoranden der Deutschen Sporthochschule Köln ihre Forschungsarbeiten aus dem Bereich der Biomechanik präsentierten. Die Verknüpfung von physikalischen Grundlagen mit praktischen Anwendungsfeldern, etwa in Sport und Bewegung, verdeutlichte den Schülerinnen und Schülern, wie breit das Einsatzspektrum naturwissenschaftlicher Kenntnisse in Studium und Beruf ist.

„Die Exkursion zeigt unseren angehenden Technikerinnen und Technikern sehr anschaulich, wie wichtig solide physikalische Grundlagen für moderne technische Entwicklungen sind“, betont eine Lehrkraft der Fachschule Technik des Georg Kerschensteiner Berufskollegs. Eine Schülerin ergänzt: „Der direkte Austausch mit Forschenden hat mir neue Perspektiven für mögliche Studien- und Berufswege eröffnet.“

Das Georg Kerschensteiner Berufskolleg sieht in solchen Kooperationen einen wichtigen Baustein seiner praxisorientierten Ausbildung im technischen Bereich. Geplant ist, den Austausch mit der Universität zu Köln weiter auszubauen und auch zukünftigen Jahrgängen vergleichbare Einblicke in Forschung und Lehre zu ermöglichen.